der sproudstack UG (haftungsbeschränkt)
handelnd unter der Marke ZATENDO
Kirchweg 11a
25794 Pahlen
Deutschland
E-Mail: service@zatendo.com
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen der sproudstack UG (haftungsbeschränkt), handelnd unter der Marke ZATENDO, nachfolgend „Anbieter“ genannt, und ihren Kunden, nachfolgend „Kunde“ genannt, über die Bereitstellung von Hosting-Leistungen, insbesondere Webhosting, KVM-basierte virtuelle Server, dedizierte Server, Domainregistrierungen sowie hiermit in Zusammenhang stehende Zusatz- und Supportleistungen.
1.2 Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, soweit in den jeweiligen Bestimmungen keine ausdrückliche Differenzierung vorgenommen wird.
1.3 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde durch den Anbieter ausdrücklich in Textform zugestimmt.
1.4 Maßgeblich ist die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
2. Vertragsgegenstand
2.1 Der Anbieter erbringt gegenüber dem Kunden entgeltliche Leistungen aus dem Bereich des Hostings und der digitalen Infrastruktur. Hierzu gehören insbesondere:
– Webhosting-Pakete einschließlich Speicherplatz, Datenbanken, E-Mail-Funktionen und sonstiger paketbezogener Leistungen,
– KVM-basierte virtuelle Server (VPS/V-Server),
– dedizierte Server,
– Registrierung, Verwaltung, Verlängerung, Providerwechsel und technische Verwaltung von Domains,
– optionale Zusatzleistungen, individuelle Anpassungen, technische Erweiterungen und sonstige Supportleistungen.
2.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung, dem individuell gewählten Tarif, der Bestellübersicht sowie etwaigen ergänzenden Vereinbarungen in Textform.
2.3 Soweit Domains Vertragsgegenstand sind, beschränkt sich die Leistung des Anbieters auf die Vermittlung und technische Abwicklung der Registrierung bei den jeweils zuständigen Vergabestellen, Registraren oder Registry-Betreibern. Auf die Vergabe der Domain selbst besteht kein Anspruch. Die tatsächliche Zuteilung hängt ausschließlich von der Verfügbarkeit und den Bedingungen der jeweils zuständigen Vergabestelle ab.
2.4 Der Anbieter schuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, nicht die Erstellung oder rechtliche Prüfung von Inhalten, keine Suchmaschinenoptimierung, keine individuelle Systemadministration, keine Softwareentwicklung und keine datenschutz- oder rechtsberatenden Leistungen.
3. Vertragsschluss
3.1 Die Darstellung von Leistungen auf Webseiten, in Angeboten oder in sonstigen Vertriebskanälen stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden dar.
3.2 Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde im Rahmen des Bestellprozesses ein verbindliches Angebot abgibt und der Anbieter dieses durch ausdrückliche Annahme, Bereitstellung der Leistung, Freischaltung des Produkts, Rechnungsstellung oder Bestätigungs-E-Mail annimmt.
3.3 Der Anbieter ist berechtigt, Vertragsangebote innerhalb angemessener Frist anzunehmen oder ohne Angabe von Gründen abzulehnen, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
3.4 Bei Domains kommt ein Vertrag vorbehaltlich der tatsächlichen Zuteilung durch die jeweils zuständige Vergabestelle zustande.
4. Vertragslaufzeit und Verlängerung
4.1 Verträge werden je nach Produkt mit der im Angebot oder Bestellprozess angegebenen Mindestlaufzeit abgeschlossen. Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wird, beginnt die Vertragslaufzeit mit Bereitstellung der jeweiligen Leistung.
4.2 Verträge mit fester Laufzeit verlängern sich jeweils automatisch um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit oder, falls nicht anders ausgewiesen, um die bisherige Abrechnungsperiode, sofern sie nicht von einer Vertragspartei fristgerecht gekündigt werden.
4.3 Die ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von 14 Tagen vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit oder Verlängerungsperiode in Textform möglich.
4.4 Geht die Kündigung nicht fristgerecht ein, verlängert sich der Vertrag automatisch gemäß Ziffer 4.2.
4.5 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
4.6 Domains sind an die Laufzeiten, Kündigungsfristen, Löschfristen und Verlängerungsmechanismen der jeweils zuständigen Vergabestellen gebunden. Soweit für Domains abweichende technische oder registrybedingte Fristen gelten, gehen diese den allgemeinen Kündigungsregelungen vor, soweit dies zur ordnungsgemäßen Vertragsabwicklung erforderlich ist.
5. Preise, Rechnungsstellung und Fälligkeit
5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer gegenüber Verbrauchern und zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer gegenüber Unternehmern, soweit eine solche anfällt.
5.2 Wiederkehrende Entgelte werden jeweils im Voraus für den vereinbarten Abrechnungszeitraum berechnet.
5.3 Die Rechnungsstellung für Verlängerungszeiträume erfolgt regelmäßig 14 Tage vor dem jeweiligen Erneuerungs- oder Verlängerungsdatum.
5.4 Rechnungen sind sofort nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht im Einzelfall eine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
5.5 Der Kunde ist verpflichtet, für eine ausreichende Deckung des gewählten Zahlungsmittels zu sorgen. Rücklastschrift-, Chargeback- oder vergleichbare Rückbelastungskosten, die der Kunde zu vertreten hat, sind vom Kunden zu erstatten.
5.6 Ein Zurückbehaltungsrecht oder die Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.
6. Zahlungsverzug, Mahnung und Inkasso
6.1 Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen. Für Unternehmer gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen für Entgeltforderungen im Geschäftsverkehr.
6.2 Gegenüber Kunden, die nicht Verbraucher sind, hat der Anbieter bei Verzug mit einer Entgeltforderung Anspruch auf Zahlung einer Verzugspauschale in Höhe von 40,00 EUR. Die Pauschale ist auf einen geschuldeten Schadensersatz anzurechnen, soweit der Schaden in Kosten der Rechtsverfolgung begründet ist § 288 Abs. 5 BGB. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.
6.3 Gegenüber Verbrauchern werden Mahngebühren ausschließlich im gesetzlich zulässigen Umfang erhoben. Dem Kunden bleibt jeweils der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
6.4 Befindet sich der Kunde länger als 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung im Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, die Forderung an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsdienstleister zum Einzug zu übergeben, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
6.5 Im Falle des Zahlungsverzugs ist der Anbieter berechtigt, betroffene Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen vorübergehend zu sperren, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen angemessen ist. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt während einer berechtigten Sperrung unberührt.
7. Bereitstellung der Leistungen
7.1 Der Anbieter stellt die vertraglich vereinbarten Leistungen nach Vertragsschluss und nach Vorliegen sämtlicher für die Leistungserbringung erforderlichen Voraussetzungen bereit.
7.2 Bereitstellungszeiten sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich zugesagt wurden.
7.3 Technische Wartungen, Sicherheitsupdates, Kapazitätsanpassungen sowie Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Netz- und Betriebssicherheit können zu vorübergehenden Einschränkungen führen, soweit diese für einen ordnungsgemäßen Betrieb erforderlich und dem Kunden zumutbar sind.
7.4 Der Anbieter schuldet, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, keine bestimmte Mindestverfügbarkeit im Rechtssinne als Garantie. Etwaige zugesagte Service Levels ergeben sich ausschließlich aus einer gesonderten Vereinbarung.
8. Domains
8.1 Bei Domainleistungen gelten ergänzend die Registrierungsbedingungen, Vergaberichtlinien und Richtlinien der jeweils zuständigen Registry, des Registrars oder der Vergabestelle. Diese sind Bestandteil des Vertragsverhältnisses, soweit ihre Einbeziehung rechtlich zulässig ist.
8.2 Der Kunde versichert, dass die von ihm beantragte Domain sowie deren Nutzung keine Rechte Dritter verletzt und nicht gegen gesetzliche Vorschriften, behördliche Verbote oder die guten Sitten verstößt.
8.3 Der Anbieter übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine vom Kunden gewünschte Domain registrierbar, dauerhaft frei von Rechten Dritter oder gegen Löschung, Übertragung oder Streitverfahren geschützt ist.
8.4 Der Kunde ist verpflichtet, bei Domainregistrierungen vollständige und zutreffende Inhaber- und Kontaktdaten anzugeben und diese während der gesamten Vertragsdauer aktuell zu halten.
8.5 Soweit Registries, Registrare oder Vergabestellen Gebühren, Zusatzentgelte, Wiederherstellungskosten, Transferentgelte oder sonstige Kosten erheben, sind diese vom Kunden zu tragen.
8.6 Kündigt der Kunde eine Domain nicht fristgerecht oder gibt er keine rechtzeitige Weisung zur Löschung, Übertragung oder sonstigen Behandlung, ist der Anbieter berechtigt, die Domain im Rahmen der technischen und regulatorischen Möglichkeiten zu verlängern, zu löschen oder nach den Vorgaben der jeweiligen Vergabestelle zu behandeln, sofern dies zur Vermeidung von Rechtsnachteilen oder Zusatzkosten sachgerecht ist.
9. Pflichten des Kunden
9.1 Der Kunde ist verpflichtet, die Leistungen des Anbieters ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze, dieser AGB, der jeweiligen Produktbeschreibung sowie nach Treu und Glauben zu nutzen.
9.2 Der Kunde darf über die Leistungen des Anbieters insbesondere keine Inhalte oder Handlungen verbreiten, vorhalten, ermöglichen oder fördern, die rechtswidrig sind oder Rechte Dritter verletzen. Dies gilt insbesondere für Verstöße gegen Strafrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht, Jugendschutzrecht sowie Persönlichkeitsrechte.
9.3 Unzulässig sind insbesondere, soweit nicht gesetzlich erlaubt:
– der Versand unverlangter Werbung oder Massenkommunikation,
– Phishing, Malware-Verbreitung, Botnet-Nutzung, Portscans, Denial-of-Service-Angriffe oder vergleichbare missbräuchliche Nutzungen,
– das Betreiben von Diensten, die die Stabilität, Sicherheit oder Integrität der Systeme des Anbieters oder Dritter gefährden,
– die Nutzung unter missbräuchlicher Identitätsverschleierung, soweit dadurch rechtliche oder technische Schutzmechanismen umgangen werden.
9.4 Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten, Passwörter, API-Schlüssel und sonstige Authentifizierungsmerkmale geheim zu halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.
9.5 Der Kunde ist für die von ihm eingesetzten Inhalte, Anwendungen, Skripte, Datenbanken, E-Mail-Postfächer, Serverkonfigurationen und sonstigen Daten ausschließlich selbst verantwortlich.
9.6 Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßige und geeignete Datensicherungen eigenverantwortlich vorzunehmen, sofern nicht ausdrücklich eine gesonderte Backup-Leistung Vertragsbestandteil ist.
9.7 Der Kunde hat dem Anbieter Mängel, Störungen oder Sicherheitsvorfälle unverzüglich mitzuteilen und an zumutbaren Maßnahmen zur Fehleranalyse und -beseitigung mitzuwirken.
10. Kundenstammdaten und Änderungen
10.1 Der Kunde ist verpflichtet, seine bei Vertragsschluss und während der Vertragslaufzeit angegebenen Stammdaten, insbesondere Name oder Firma, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Rechnungsdaten sowie gegebenenfalls Domaininhaberdaten, stets zutreffend und aktuell zu halten.
10.2 Änderungen an Kundenstammdaten, insbesondere Inhaber-, Firmen-, Vertrags- oder abrechnungsrelevanten Daten, können aus Sicherheitsgründen nicht selbstständig durch den Kunden vorgenommen werden, soweit der Anbieter hierfür ein manuelles Prüfverfahren vorsieht.
10.3 Für die Bearbeitung einer vom Kunden veranlassten Änderung von Kundenstammdaten kann der Anbieter eine Gebührenpauschale in Höhe von 14,00 EUR je Vorgang berechnen.
10.4 Der Anbieter ist berechtigt, zum Nachweis der Änderungsberechtigung geeignete Unterlagen oder Identitätsnachweise anzufordern.
11. Support und Zusatzleistungen
11.1 Der Anbieter leistet im Rahmen des vertraglich vorgesehenen Supports unentgeltlichen Standardsupport für allgemeine Fragen zur Bereitstellung und Nutzung der gebuchten Leistungen.
11.2 Nicht vom unentgeltlichen Standardsupport umfasst sind insbesondere individuelle Anpassungen, kundenspezifische Konfigurationen, Migrationen, Fehleranalysen an kundeneigener Software, Eingriffe in Inhalte, Erweiterungen von Installationen, Entwicklungsleistungen oder sonstige Leistungen, die über den regulären Supportumfang hinausgehen.
11.3 Soweit der Kunde solche Zusatz- oder Anpassungsleistungen wünscht und der Anbieter diese übernimmt, erfolgt die Abrechnung mit 29,00 EUR pro angefangener Stunde, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
11.4 Der Anbieter ist nicht verpflichtet, über den vertraglich geschuldeten Support hinausgehende Leistungen zu erbringen.
12. Nutzungsbeschränkung, Sperrung und außerordentliche Kündigung
12.1 Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen vorübergehend ganz oder teilweise zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass vom Kunden genutzte Inhalte oder Nutzungen gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter, diese AGB oder Sicherheitsinteressen des Anbieters oder Dritter verstoßen.
12.2 Eine Sperrung kommt insbesondere bei missbräuchlicher Nutzung, Zahlungsverzug, Gefährdung der Systemstabilität, behördlicher oder gerichtlicher Anordnung, Verstoß gegen Registry-Bedingungen oder bei erheblichen Sicherheitsrisiken in Betracht.
12.3 Soweit möglich und zumutbar, wird der Anbieter den Kunden vor einer Sperrung informieren. Bei Gefahr im Verzug oder drohenden erheblichen Nachteilen ist eine sofortige Sperrung zulässig.
12.4 Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt.
13. Mitwirkung bei Rechtsverletzungen und behördlichen Maßnahmen
13.1 Der Anbieter ist berechtigt, Auskünfte zu verweigern, Leistungen einzuschränken, Inhalte zu sperren oder Daten herauszugeben, soweit er hierzu gesetzlich verpflichtet ist, eine behördliche oder gerichtliche Anordnung vorliegt oder dies zur Wahrung berechtigter Interessen des Anbieters oder Dritter erforderlich und rechtlich zulässig ist.
13.2 Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund rechtswidriger oder vertragswidriger Nutzung der Leistungen durch den Kunden geltend gemacht werden. Dies umfasst auch die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
14. Haftung
14.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie in allen sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
14.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
14.3 Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
14.4 Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten seiner gesetzlichen Vertreter, Organe, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
14.5 Der Anbieter haftet insbesondere nicht für vom Kunden zu vertretende Ausfälle, Datenverluste infolge unterlassener Datensicherung, Störungen des Internets außerhalb seines Einflussbereichs, Ausfälle aufgrund höherer Gewalt, Handlungen Dritter, Sicherheitslücken in kundenseitig eingesetzter Software oder für Maßnahmen von Registries, Registraren oder Vergabestellen.
14.6 Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
15. Datensicherung und Datenverlust
15.1 Der Kunde bleibt für die eigenständige Sicherung seiner Daten verantwortlich, sofern keine ausdrückliche Backup-Vereinbarung besteht.
15.2 Soweit der Anbieter Sicherungen oder Snapshots bereitstellt, erfolgt dies, sofern nicht ausdrücklich als garantierte Hauptleistung vereinbart, als freiwillige Zusatzleistung ohne Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder jederzeitige Wiederherstellbarkeit.
15.3 Im Falle eines vom Anbieter zu vertretenden Datenverlustes ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der auch bei ordnungsgemäßer, risikoadäquater Datensicherung durch den Kunden angefallen wäre.
16. Höhere Gewalt
16.1 Ereignisse höherer Gewalt sowie sonstige unvorhersehbare, unvermeidbare und außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegende Umstände, die die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, befreien den Anbieter für die Dauer und den Umfang ihrer Auswirkungen von seinen Leistungspflichten.
16.2 Hierzu zählen insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terror, Streik, rechtmäßige Aussperrung, behördliche Maßnahmen, Strom- oder Netzausfälle, Ausfälle von Telekommunikationsverbindungen, Cyberangriffe, Pandemien sowie Ausfälle von Vorlieferanten oder Rechenzentrumsdienstleistern, soweit diese nicht vom Anbieter zu vertreten sind.
17. Widerrufsrecht für Verbraucher
17.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit nicht ein gesetzlicher Ausschlusstatbestand eingreift.
17.2 Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, sproudstack UG (haftungsbeschränkt), Kirchweg 11a, 25794 Pahlen, Deutschland, E-Mail: service@zatendo.com, mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
18. Folgen des Widerrufs
18.1 Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
18.2 Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Erstattungen erfolgen ausschließlich auf die ursprünglich verwendete Zahlungsmethode. In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
18.3 Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen für Wertersatz vorliegen.
19. Erlöschen und Ausschluss des Widerrufsrechts
19.1 Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.
19.2 Bei Verträgen über digitale Inhalte, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befinden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Vertragsausführung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags beginnt, der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragsausführung sein Widerrufsrecht verliert, und der Anbieter dem Verbraucher eine entsprechende Vertragsbestätigung zur Verfügung gestellt hat.
19.3 Für Domainregistrierungen, Domaintransfers, die Einrichtung individuell gewünschter Domainleistungen sowie sonstige nach Kundenspezifikation veranlasste, eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Leistungen kann das Widerrufsrecht ausgeschlossen sein, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen oder die Leistung nach Beginn der Ausführung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
19.4 Der Anbieter ist berechtigt, die Bereitstellung bestimmter Leistungen innerhalb der Widerrufsfrist von einer ausdrücklichen Zustimmung des Verbrauchers zum vorzeitigen Leistungsbeginn abhängig zu machen.
20. Vergütung bei vorzeitigem Leistungsbeginn
20.1 Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt, und widerruft der Verbraucher den Vertrag später wirksam, ist der Verbraucher zum gesetzlichen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen verpflichtet, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
20.2 Dies gilt insbesondere für bereits bereitgestellte Hosting-Leistungen, reservierte Serverkapazitäten, registrierte oder technisch beantragte Domainleistungen, eingerichtete Accounts, individuell konfigurierte Systeme und bereits erbrachte Support- oder Zusatzleistungen.
21. Erstattungen
21.1 Erstattungen erfolgen ausschließlich auf die ursprünglich vom Kunden verwendete Zahlungsmethode.
21.2 Eine Barauszahlung, Auszahlung auf abweichende Konten oder Verrechnung über Dritte erfolgt nur, soweit der Anbieter hierzu gesetzlich verpflichtet ist oder dies im Einzelfall ausdrücklich in Textform vereinbart wurde.
21.3 Bereits angefallene Entgelte für verbrauchsabhängige Leistungen, Drittanbietergebühren, Registry-Gebühren, Transferkosten, Wiederherstellungskosten, Sonderleistungen oder individuell angeforderte Zusatzleistungen sind nur erstattungsfähig, soweit hierfür eine gesetzliche oder ausdrücklich vertraglich vereinbarte Grundlage besteht.
22. Änderungen der Leistungen und der AGB
22.1 Der Anbieter ist berechtigt, seine Leistungen zu ändern, soweit dies aus triftigem Grund erforderlich ist, insbesondere aufgrund technischer Entwicklungen, Sicherheitsanforderungen, regulatorischer Änderungen, Änderungen durch Vorlieferanten oder Registries oder zur Verbesserung der Leistung, und soweit die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
22.2 Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für bestehende Vertragsverhältnisse zu ändern, soweit dies aufgrund geänderter Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen, Marktgegebenheiten oder zur Schließung von Regelungslücken erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
22.3 Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb der in der Mitteilung genannten angemessenen Frist, gelten die Änderungen als angenommen, sofern der Kunde auf diese Folge in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen wurde. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit eine solche Änderungsmechanik gesetzlich zulässig ist.
23. Datenschutz und Kommunikation
23.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften. Nähere Informationen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
23.2 Der Kunde willigt ein, dass vertragsrelevante Kommunikation, insbesondere Vertragsbestätigungen, Rechnungen, Mahnungen, Kündigungsbestätigungen, technische Hinweise und Sicherheitsmitteilungen, elektronisch an die vom Kunden hinterlegte E-Mail-Adresse übermittelt werden können.
23.3 Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse erreichbar ist und eingehende Nachrichten des Anbieters nicht durch Filtermechanismen verhindert werden.
24. Schlussbestimmungen
24.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
24.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters, sofern kein zwingender gesetzlicher Gerichtsstand entgegensteht.
24.3 Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
24.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder lückenhaft sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Regelung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Regelungslücken.
25. Anbieterkennzeichnung
sproudstack UG (haftungsbeschränkt)
Kirchweg 11a
25794 Pahlen
Deutschland
Geschäftsführer: Jan Trede, Torge Petersen
Handelsregister: Amtsgericht Pinneberg, HRB 19386 PI
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE458476027
E-Mail: service@zatendo.com
Stand: März 2026